
Die Verletzungsserie bleibt Thorsten Stuckmann weiter treu. Am Sonntag zog sich der Torhüter im Spiel von Alemannia Aachen II in Homberg einen Mittelfußbruch zu. Damit fällt „Stucki“ auf unbestimmte Zeit aus. Zwar muss der Bruch nach der ersten Untersuchung im Geilenkirchener Krankenhaus nicht operiert werden, dennoch wurde das linke Bein noch am Abend eingegipst. „Hinter das Jahr 2010 sollte ich besser einen Haken machen“, sagt Stuckmann. Auch Cheftrainer Peter Hyballa, Augenzeuge der Partie in Homberg, zeigte sich schockiert: „Das tut mir richtig leid für Stucki. Er war wieder dran, wir wollten ihm Spielpraxis geben. Und dann bricht er sich in den Mittelfuß, ohne dass ein Gegenspieler in der Nähe ist.“ Es ist der Höhepunkt einer Serie von Verletzungen, die Stuckmann zuletzt zu verkraften hatte. Zwei Muskelfaserrisse binnen weniger Wochen, eine Rippenprellung, entzündeter Schleimbeutel im Ellenbogen – alles in der Vorbereitung auf die neue Saison. „Außer mit Galgenhumor ist das wirklich schwer zu ertragen“, so der Keeper, der in den kommenden Wochen zum Nichtstun verdammt ist.
PM Alemannia Aachen

Der Karlsruher SC hat für die kommende Woche ein weiteres Testspiel vereinbart. Dabei trifft der KSC am Mittwoch, den 08.09.2010, auf die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers. Anstoß für die Partie, die auf der Platzanlage des TSV Reichenbach ausgetragen wird, ist um 18.30 Uhr.
PM Karlsruher SC
|
 Hoch motiviert präsentierte sich der SCP im Testspiel beim Kreisligisten FC Stahle 30. Vor gut 1.000 Zuschauern auf dem Wesersportplatz zeigten die Paderborner nach drei torlosen Auftritten in den ersten Pflichtspielen ihre Qualitäten im Abschluss. Beim 15:0 (9:0) kamen auch die beiden neuen Perspektivspieler Selcuk Alibaz und Berkan Afsarli zum Einsatz. Bereits in der dritten Spielminute eröffnete Nico Klotz den Torreigen beim sportlichen Höhepunkt zum 80-jährigen Bestehen des Gastgebers. Bis zum Pausenpfiff fielen die Treffer fast im Minutentakt, wobei sich David Jansen gleich dreifach in die Torschützenliste eintragen konnte. Jeweils zwei Treffer steuerten Klotz, Sören Brandy und Enis Alushi bei; auch Alibaz traf bei seinem Debüt im SCP-Trikot. SC Paderborn 07: Kruse, Wachsmuth (46. Afsarli), Gonther (46. Klukin), Palionis, Heithölter, Alibaz, Alushi (46. Guié-Mien), Klotz, Brückner (46. Daghfous), Jansen, Brandy. Tore: 0:1 (3.) Klotz 0:2 (8.) Brandy
Weiterlesen...
 Das Testspiel des Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt gegen den französischen Zweitligisten FC Metz wurde nach knapp einer Stunde Spielzeit von Schiedsrichter Christian Dingert abgebrochen. Der Grund: Der Spieler des FC Metz, der per Gelb-Roter Karte des Feldes verwiesen wurde, weigerte sich, die Ersatzbank der Franzosen zu verlassen. Schiedsrichter Dingert forderte den Spieler mehrfach zum Verlassen der Bank auf und verdeutlichte, dass er nach einer weiteren letzten Aufforderung das Spiel abbrechen würde. Der Spieler blieb weiterhin sitzen, der französische Trainer forderte zusätzlich mit einer Geste den Spielabbruch. Daraufhin brach der Schiedsrichter die Testpartie in der 58. Minute beim Stande von 0:0 ab. „Das ist schade, weil wir das Spiel in seiner Gänze benötigt hätten. Aber das ist nun mal nicht zu ändern“, brachte der Sportliche Leiter des FSV Frankfurt, Uwe Stöver, seine Enttäuschung zum Ausdruck. Während des Spiels gab es keine Verlierer, beide Mannschaften neutralisierten sich zu Beginn weitgehend. Nach einer halben Stunde kam Schwung in die Partie, als ein Kopfball des französischen Zweitligisten knapp am Tor des FSV Frankfurt vorbeiging. Kurz darauf lupfte Cidimar den Ball ins Tor, stand dabei aber in Abseitsposition. Schon in dieser Phase reagierten die Franzosen extrem emotional. Nach einem Foul an FSV-Kapitän Björn Schlicke und der daraus resultierenden Gelben Karte gab es eine „Rudelbildung“ um den Unparteiischen. In der zweiten Hälfte versprachen die ersten Minuten eine interessante Partie, FSV-Torhüter Michael Langer musste vor einem Angreifer des FC Metz per Fuß klären und der FSV Frankfurt kam häufig über die Außenpositionen vor das Tor der Franzosen, aber es fand sich kein Abnehmer für die Hereingaben. Die beste Chance für die Schwarz-Blauen resultierte aus einem 20-Meter-Schuss von Manuel Konrad, den der gegnerische Keeper aus dem Torwinkel fischte. Aufstellung FSV Frankfurt : Langer – Christian Müller, Gledson, Schlicke, Stein – Mnari, Konrad – Momar N’Diaye, Gjasula, Dahlén – Cidimar. Tore: - Gelbe Karten: Tenema N’Diaye, Guerriero - Gledson Gelb-Rote Karte: Tenema N‘Diaye (58., FC Metz) Zuschauer in Martinshöhe: 300
PM FSV Frankfurt
|